Den Platz richtig abziehen und die Linien fegen
Auch wenn das Abziehen des Sandplatzes nicht zu deinen Lieblingsaufgaben gehört, ist es dennoch absolut unerlässlich. Wichtig ist, dass alle Rutschspuren, die eine Unebenheit darstellen, wieder glatt gemacht werden. Wir erklären dir, wie du den Tennisplatz richtig abziehst.
Durch das gleichmäßige Verteilen des Sandes wird der Platz wieder geebnet. Damit der Platz gut bespielbar ist und die Bälle nicht verspringen, muss er in einem einwandfreien Zustand sein. Daher gilt das Motto: Den Court so hinterlassen, wie man ihn selbst vorfinden möchte.
Nach dem Spiel solltest du den Platz gewissenhaft abziehen. Vergiss nicht, ihn komplett bis zum Zaun abzuziehen, da sonst Unebenheiten verbleiben und sich der Sand ungleichmäßig verteilen könnte. Auch Lücken solltest du vermeiden.
Die zwei Techniken
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, den Platz abzuziehen: das Abziehen in Bahnen und die Schnecke bzw. das Schneckenhaus. Beide Varianten sind möglich – unser Platzwart bevorzugt jedoch das Abziehen in Bahnen und wünscht, dass ihr diese Methode als Standard anwendet.
Beim Abziehen in Bahnen arbeitest du den Platz systematisch von einer Seite zur anderen ab. Der besondere Vorteil: Durch die Drehungen am Ende jeder Bahn wird überschüssiger Sand nach außen gewischt, was gerade zu Saisonbeginn oder bei sandigem Untergrund sehr praktisch ist.
Als alternative Technik gibt es das Abziehen wie ein Schneckenhaus – also von außen nach innen spiralförmig. Der Vorteil dabei ist, dass der Sand nicht an den Rand geschoben wird. Falls der Platzwart es einmal ausdrücklich so wünscht, kannst du auch auf diese Methode zurückgreifen.
Worauf du außerdem achten solltest
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Stelle sicher, dass sich keine Äste, Laub oder andere Fremdkörper im Schleppnetz befinden
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Prüfe, dass die Abziehmatte nicht verdreht ist, da sie sonst ungünstige Spuren hinterlassen könnte
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Fege nach dem Abziehen die Linien ordnungsgemäß – unbedingt vor dem Wässern
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Ein entsprechender Besen sollte auf jedem Court bereitstehen